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Verbreitung

 

Europa:
Der Elch hat sein Hauptverbreitungsgebiet in den Nadel- und Mischwäldern auf der Nordhalbkugel. In Europa liegen die wesentlichen Vorkommensgebiete in Skandinavien und im nordöstlichen Europa. Isolierte kleine Populationen leben in Süd-Tschechien, Polen sowie Nord-Österreich und dem Norden der Slowakei.

 


Europa

Quelle: Societas Europaea Mammalogica

 

 

Deutschland:
In Deutschland treten in regelmäßigen Abständen Wanderelche in Bayern und in den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen auf. In Brandenburg scheinen sich zurzeit einzelne, angesiedelte Tiere zu einer kleinen Population zusammenzuschließen. Dort gab es bereits Reproduktionsnachweise (Willkomm 2008).

 

 

Sachsen:
Detaillierte Ausführungen zu den Elchnachweisen in Sachsen sind bei Hertweck & Heyne (2009) zu finden. Erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1959 wieder ein Elchbulle im Freistaat gesichtet. Fast alle Nachweise stammen aus dem Gebiet östlich der Elbe mit einem Schwerpunkt in der Oberlausitz. 1994/95 gelang der erste und bisher einzige Reproduktionsnachweis. Die Kuh mit ihrem Kalb konnte über mehrere Monate in der Oberlausitzer Teichlandschaft beobachtet werden. Die letzten Elchsichtungen stammen 2009 von einem durchwandernden Jährlingsbullen, der nach mehrmonatigem Aufenthalt über Thüringen bis nach Nordhessen weiterwanderte (» Aktuelles).

 

 

Quelle: Hauer et al. 2009: Atlas der Säugetiere Sachsens

 

 

 

10Zoologisches Portät »

Erfahren Sie mehr über den Elch

 

9Schutz und Gefährdung »

Schutzkategorien

 

8Nachweismöglichkeiten»

Beobachtung, Spuren, Losung, Lautäußerungen

 

8Verbreitung »

Vorkommen in Deutschland und Europa

 

8Literatur »

Hilfreiche Fachliteratur

 

Foto: Uwe Leuthold